Sommerhitze und unnötige Warmwasser-Kosten  in deiner Wohnung?

Die Wohnung heizt sich im Sommer auf wie ein Gewächshaus und an erholsamen Schlaf ist kaum zu denken. Gleichzeitig steigen die Warmwasserkosten, obwohl draußen eigentlich genug Sonnenenergie vorhanden wäre, um Wasser effizient zu erwärmen.

Viele Mieter stehen zusätzlich vor dem Problem, dass klassische Klimaanlagen entweder vom Vermieter verboten sind, baulich nicht umsetzbar oder schlicht zu laut, zu teuer und zu stromhungrig sind. Klimaanlagen erfordern oft Genehmigungen, Kernbohrungen und hohe Investitionen, die sich in einer Mietwohnung kaum lohnen.

Auch die vermeintliche Lösung über große Stromspeicher scheitert in der Praxis häufig: Akkus sind teuer, brauchen Platz, müssen gewartet werden und sind für viele Mieter weder wirtschaftlich noch organisatorisch sinnvoll. Im Ergebnis bleibt ein Gefühl ständiger Frustration: Man zahlt hohe Nebenkosten, schwitzt in überhitzten Räumen und hat trotzdem kaum Einfluss auf das eigene Wohnklima.

Genau hier setzt die Idee einer neuen Generation smarter Energielösungen an: Systeme, die Sonnenenergie clever nutzen, ohne auf teure, sperrige Akkus angewiesen zu sein. Eine Lösung, die bezahlbar ist, sich in Mietwohnungen integrieren lässt und den Alltag spürbar angenehmer macht – ohne komplizierte Technik, ohne Umbauten an der Bausubstanz und ohne Klimaanlage im klassischen Sinn.

Solar-Balkonanlage und Mini-Wohnungswärmepumpe die Wohnung kühlt und warmes Duschwasser erzeugt

Die Kombination aus Balkon-Solaranlage, Warmwasser-Wärmepumpe, Home Assistant und Shelly-Steckdose nutzt Ihren Solarstrom direkt dort, wo er am meisten bringt: für nahezu kostenloses Warmwasser und eine spürbar kühlere Wohnung – ganz ohne teuren Stromakku. 

Die Die Indoor-Mini-Wärmepumpe mit integriertem Warmwasserspeicher wird zum Akku des Solarstroms der Balkonanlage, gleichzeitig kühlt die Wärmepumpe die Wohnung im Sommer herunter, da sie der Wohnungsluft die Wärme entzieht und in Warmwasser umwandelt. 

Das Balkonkraftwerk erzeugt tagsüber Strom, der über eine smarte Steckdose gezielt die Warmwasser-Wärmepumpe versorgt, wenn auch die Sonne scheint und selbsterzeugter Strom da ist. 

Home Assistant überwacht dabei Erzeugung, Verbrauch und Zeitfenster und schaltet die Wärmepumpe nur dann zu, wenn genügend Solarleistung anliegt.

So wird überschüssiger Solarstrom in Wärme im Wasserspeicher „zwischengespeichert“. Die Lösung ist besonders für Mietwohnungen geeignet, da Balkonmodule, Wärmepumpe und Shelly-Steckdose meist ohne Eingriff in die Hausinstallation und Gebäudesubstanz nachrüstbar sind.

Hinweis: Möchte man die Wärmepumpe auch im Winter nutzen. müsste man die kühle Abluft nach außen ziehen, sonst würde sich die Wohnung abkühlen und das wäre kontraproduktiv. Optional kann man sie im Winter auch einfach abschalten. Hier sollte man sich konkret ansehen, ob sich eine Abluftführung nach außen und damit ein kleinerer Umbau lohnt bzw. ob dies überhaupt in ihrem Wohnhaus erlaubt ist. Sonst nutzt man im Winter die bestehende Lösung einfach weiter wie z.B. den Durchlauferhitzer. 

Typische Komponenten

  • Balkon-Solaranlage (z. B. 600–800 W) mit Wechselrichter für die Steckdose --> 300 - 500 €
  • Indoor-Mini- Wärmepumpe mit integriertem Warmwasserspeicher --> 850 - 1.150 €
  • Hat man einen freien Kaltwasseranschluss im Bad, fallen Installateurkosten weg, sonst wären 1-2h Installateur und Materialkosten von ca. 150 € zusätzlich nötig für sauberen Kaltwasseranschluss an den Wasserspeicher
  • Die einfachste und preiswerteste Lösung ist, das Warmwasser von der Wärmepumpe einfach nur für den Duschkopf zu nutzen (einfachste und günstigste Variante ist eine Brausergarnitur mit Mischer für Camping, z.b.: Brausegarnitur mit Mischer SPREE bei Camping Wagner Campingzubehör) und die Kondensatableitung der Wärmepumpe z.B. in den Siphon des Waschbeckens einzuleiten (Bsp.: BAUHAUS-Siphonrohr mit zusätzlicher Einleitung oder in Kunststoffvariante einfach austauschen auf dieses Rohr beim eigenen Waschbecken). Entweder man macht diese Arbeiten im Do-it-yourself (--> für alles gibt es Youtube-Videos), oder man lässt diese Verlegung vom Installateur durchführen (geschätzt 4h Arbeit). Schläuche nicht vergessen (Bsp: Flexco oder einfacher, Hahnanschluss usw. nicht vergessen). Materialkosten im Do-it-yourself liegen in beschriebener einfacher Variante bei 120 - 180 €.

Optional (im Grunde reicht auch eine Steckdosen-Zeitschaltuhr für die Wärmepumpe mit intergriertem Warmwasserspeicher, die man z.B. zwischen 10 - 19 Uhr auf STROM-EIN einstellt, dadurch nutzt man die Sonnenzeiten, natürlich berücksichtigt die keine Schlechtwetterphasen im Sommer und der Strom kommt dann nicht vom eigenen Balkonkraftwerk)

  • Shelly-Steckdose oder Shelly-Plug als schaltbare, messende Zwischensteckdose --> 20 - 35 €
  • Home Assistant als zentrale Steuerung -->  Open Source und gratis nutzbar bzw, die kleine WLAN-Schaltzentrale ca. einmalig 80 - 150 € 

Die Nachrüstung ist einfach: Das Balkonkraftwerk wird in eine geeignete Steckdose eingesteckt, die Wärmepumpe über die Shelly-Steckdose betrieben und in Home Assistant eingebunden. Dort werden die Regeln festgelegt, etwa: „Schalte die Wärmepumpe ein, wenn Solarleistung > 400 W und Wassertemperatur < 50 °C.“ So läuft die Anlage weitgehend automatisch. Um bei Schlechtwetterphasen im Sommer keinen kalten Speicher zu kriegen, kann man in Home Assistant dann noch hinterlegen, aber schalte die Wärmepumpe trotzdem ein, wenn Speichertemperatur < 45 °C. In Home Assistant könnte man sogar Wetter-Forecast einbinden oder mit App am Handy auch aktiv eingreifen.

Wichtigste Vorteile

  • Kühle Wohnung: Die Wärmepumpe entzieht der Raumluft Wärme, was im Sommer für ein angenehmeres Raumklima für die ganze Wohnung sorgt, wenn man einfach die Badezimmertür offen lässt.
  • Günstiges Warmwasser: Warmwasser wird überwiegend mit eigenem Solarstrom erzeugt, Netzstromkosten sinken deutlich.
  • Hohe Eigenverbrauchsquote: Statt Strom in einen teuren Akku zu speichern, nutzen Sie ihn direkt für Warmwasser – ein effizienter, langlebiger „Wärmeakku“.
  • Mietwohnungs-tauglich: Meist ohne feste Installation, rückbaubar und mit überschaubarem Budget umsetzbar.
  • Klimafreundlich: Man tut etwas für die Umwelt und verringert seinen ökologischen Fußabdruck.
Kondensatleitung anschließen
Kondensatleitung anschließen
Indoor-Wärmepumpe mit Warmwasserspeicher
Indoor-Wärmepumpe mit Warmwasserspeicher

Gerne kann ich dich beraten!