Sommerhitze und unnötige Warmwasser- Kosten in deiner Wohnung?
Leben in Wohnung in Altbauten bedeutet noch immer oft:
- im Sommer schwitzen
- hohe Warmwasser-Betriebskosten auch im Sommer
- "Wohnen-CO2" reduzieren schwierig
Die Lösung: Balkon-Solaranlage (Alternative wenn kein Balkon) liefert Energie für Wohnungs- Mini- Wärmepumpe mit kleinem Warmwasser- Speicher in Bad für warmes Duschwasser und kühlt im Sommer noch die Wohnung gleich mit dazu (auch mietertauglich).
- Und die Investitionskosten sollen dabei unter 1.500 € bleiben (zumindest im Do-it-yourself).
- In der reinen Sommervariante (denn hier hat man sehr viel Solarstrom, den man dann oft ohne Speicherlösung gar nicht selber verbrauchen kann) auch keine Mauerdurchbrüche nötig für Zu- und Abluft der Wärmepumpe im Bad
- Man erspart sich ein Split-Klimagerät zur Kühlung der Wohnung, das ein Außengerät benötigen würde und oft gar nicht erlaubt ist wegen Optik und Geräuschen inkl. nötigem Mauerdurchbruch. Eine Brauchwasser‑WP entzieht der Raumluft Wärme, das bedeutet, das Bad wird kühl, Badtür offen lassen, die ganze Wohnung wird spürbar angenehmer (Effekt wie eine Klimaanlage, aber wesentlich stromsparender).
- Wenn Solaranlage nicht möglich, kann sich die kleine Brauchwasser-Wärmepumpe dennoch lohnen, z.b. erspart man sich im Vergleich zu einem Durchlauferhitzer 70-80% an Strom inkl. dem Bonus der Kühlung der Wohnung im Sommer.

Die Kombination aus Balkon-Solaranlage und Warmwasser-Wärmepumpe nutzt den eigenen Solarstrom direkt in den eigenen 4 Wänden, für nahezu kostenloses Warmwasser und eine spürbar kühlere Wohnung – ganz ohne teure Stromakkus (hat man sie schon oder möchte man sie, kann man sie natürlich auch hervorragend einbinden).
Die Die Indoor-Mini-Wärmepumpe mit integriertem Warmwasserspeicher wird zum Akku des Solarstroms der Balkonanlage, gleichzeitig kühlt die Wärmepumpe die Wohnung im Sommer herunter, da sie der Wohnungsluft die Wärme entzieht und in Warmwasser umwandelt.
Das Balkonkraftwerk erzeugt tagsüber Strom, der über eine smarte Steckdose gezielt die Warmwasser-Wärmepumpe versorgt, wenn auch die Sonne scheint und selbsterzeugter Strom da ist.
Variante - Smart und Digital: Home Assistant (Gratis-Open Source Software) überwacht die Energieströme und schaltet die Wärmepumpe dann ein, wenn überschüssiger Solarstrom zur Verfügung steht.
Variante - einfach: Will man den ganzen digitalen Schnickschnack nicht, kann man auch einfach einen Steckdosenadapter mit Zeitschaltuhr für den Sommer verwenden (Kosten: 5-25 €) , in die man den Wärmepumpen-Stromstecker mit integriertem Warmwasserspeicher ansteckt. Die Zeitschaltuhr am Adapter stellt man dann z.b. von 10 - 18 Uhr ein, in diesem Zeitfenster bekommt dann die Wärmepumpe Strom, also dann, wenn die Solaranlage im Sommer meist Strom produziert, den man dann über die Wärmepumpe thermisch zwischenspeichern kann, um dann z.b. Abends gratis warm duschen zu können. Hinweis: Man muss dann aber auch eine Warmwasser-Wärmepumpe auswählen, die mit Strom-EIN oder Strom-AUS von außen gesteuert klarkommt. Es gibt sie, auch in der Low-Budget-Variante.
So wird überschüssiger Solarstrom als Wärme im Wasserspeicher "zwischengespeichert". Die Lösung ist besonders auch für Mietwohnungen geeignet, da Balkonmodule und Wärmepumpe (in der Sommervariante) ohne Eingriff in die Hausinstallation und Gebäudesubstanz aufstellbar sind.
Hinweis für Ganzjahresnutzung der Wärmepumpe: Möchte man die Wärmepumpe auch im Winter nutzen, müsste man Zu- und Abluft nach außen ziehen, sonst würde sich die Wohnung auch im Winter abkühlen und das wäre kontraproduktiv. Hier sollte man sich konkret ansehen, ob sich eine Abluftführung nach außen und damit ein kleinerer Umbau lohnt bzw. ob dies überhaupt in ihrem Wohnhaus erlaubt ist. Sonst nutzt man im Winter die alte Warmwasser-Lösung einfach weiter wie z.B. den Durchlauferhitzer (der allerdings wesentlich mehr Strom benötigt zum Erhitzen des Brauchwasssers als eine Brauchwasser-Wärmepumpe).

Typische Komponenten
- Balkon-Solaranlage (z. B. 600–800 W) mit Wechselrichter für die Steckdose --> 300 - 500 €
- Indoor-Mini- Wärmepumpe mit integriertem Warmwasserspeicher --> 850 - 1.150 €
- Kaltwasseranschluss zu Wärmepumpe --> 10 - 15 €
- Verwendung des Warmwassers von Wärmepumpenspeicher: Die einfachste und preiswerteste Lösung ist, das Warmwasser von der Wärmepumpe einfach nur für den Duschkopf zu nutzen, dafür muss man nicht in das bestehende Warmwassersystem eingreifen. Kosten im Do-it-yourself liegen in beschriebener einfacher Variante bei 120 - 180 €.
Optional:
Im Grunde reicht auch eine Steckdosen-Zeitschaltuhr für die Wärmepumpe, die man z.B. zwischen 10 - 19 Uhr auf STROM-EIN einstellt. Dadurch nutzt man die Sonnenzeiten. Natürlich berücksichtigt die keine Schlechtwetterphasen im Sommer und der Strom kommt dann nicht vom eigenen Balkonkraftwerk.
Smarte Variante:
- Shelly-Steckdose oder Shelly-Plug als schaltbare, messende Zwischensteckdose --> 20 - 35 €
- Home Assistant als zentrale Steuerung --> Open Source und gratis nutzbar, nötige Grund-Hardware (z.B. Home Assistant Green) ca. einmalig 80 - 150 €
Umsetzungsschritte der optionalen smarten Variante: Das Balkonkraftwerk wird in eine geeignete Steckdose eingesteckt, die Wärmepumpe über die Shelly-Steckdose betrieben und in Home Assistant eingebunden. Dort werden die Regeln festgelegt, etwa: "Schalte die Wärmepumpe ein, wenn Solarleistung > 400 W und Wassertemperatur < 50 °C." So läuft die Anlage weitgehend automatisch. Um bei Schlechtwetterphasen im Sommer keinen kalten Speicher zu kriegen, kann man in Home Assistant dann noch hinterlegen, aber schalte die Wärmepumpe trotzdem ein, wenn Speichertemperatur < 45 °C. In Home Assistant könnte man sogar Wetter-Forecast einbinden oder mit App am Handy auch aktiv eingreifen.



Wichtigste Vorteile
- Kühle Wohnung: Die Wärmepumpe entzieht der Raumluft Wärme, was im Sommer für ein angenehmeres Raumklima für die ganze Wohnung sorgt, wenn man einfach die Badezimmertür offen lässt.
- Günstiges Warmwasser: Warmwasser wird überwiegend mit eigenem Solarstrom erzeugt, Netzstromkosten sinken deutlich.
- Hohe Eigenverbrauchsquote: Statt Strom in einen teuren Akku zu speichern, nutzen Sie ihn direkt für Warmwasser – ein effizienter, langlebiger "Wärmeakku".
- Mietwohnungs-tauglich: Meist ohne feste Installation, rückbaubar und mit überschaubarem Budget umsetzbar.
- Klimafreundlich: Man tut etwas für die Umwelt und verringert seinen ökologischen Fußabdruck
- Amortisation unter 5 Jahren möglich (abhängig von Anzahl der Personen in Whg., PV- und Speichergröße usw.)
Gerne kann ich Sie dazu beraten --> Beratungsangebot
Variante Klimaanlage + Balkon‑PV + Shelly‑Automatik
Viele Wohnungseigentümer und Mieter überlegen, eine Klimaanlage nachzurüsten — für kühlere Sommer, bessere Luftqualität und mehr Komfort. Was viele nicht wissen: Eine moderne Klimaanlage kann auch heizen. Und mit einer kleinen Balkon‑Solaranlage wird das Ganze extrem effizient. --> Lösung
Mini-Variante PV + selbstgebauter Cooler
Mini-Gefrierschrank in Kellerabteil mit Steckdose (sonst Gefrierschrank in Küche nehmen, ist allerdings nicht ganz ideal). Idealo.at zeigt Schränke ab 106 € (soll durch Steckdose oder Zeitschaltuhr geschaltete EIN-AUS vertragen und keinen eigenen Einschaltbutton benötigen, sonst funktioniert die Logik nicht). Balkon-PV oder Fenster-PV erzeugt Überstrom, das Mini-Gefrierfach im Keller wird mit Kühlakkus beladen, eine Smart-Logik (oder Zeitschaltuhr) schaltet den Mini-Gefrierschrank ein, wenn Sonne da ist und die PV Strom erzeugt.
Die tiefgefrorenen Kühlakkus kann man dann z.B. an schwitzigen Sommernächten Abends im Schlafzimmer aufstellen in einem Tellerhalter, den man in eine Abtroptftasse (für Küche oder Schuhe) stellt, da Kondensat aus Luft anfallen wird. Ein leiser Tischventilator mit z.B. einfachem USB-Anschluss, den man mit Smartphone-Ladekabel betreiben kann, erzeugt Luftströmung. Die Kühlakkus sollten zur Strömungsrichtung so angeordnet sein, dass die Luft durch die Schlitze der aneinandergereihten Kühlakkus im Tellerhalter hindurchziehen kann.

