Die Rolle eines System&Technik-Integrators

Wenn in der modernen Gebäudetechnik unterschiedliche Disziplinen aufeinandertreffen, braucht es jemanden, der die Verzahnung der einzelnen Gewerke optimal abstimmt.
Gerade bei Fußbodenheizungen zeigt sich das deutlich:

  • Der Planer definiert Leistung, Kreislängen und Auslegung.
  • Der Installateur sorgt für Heizanlage und den hydraulischen Abgleich.
  • Der Elektriker installiert die Regelungstechnik.
  • Die Automation steuert Komfort, Logik und Energieeffizienz.

Das Zusammentreffen kann man auch gut im Verteilerkasten der einzelnen Fußbodenheizungsschleifen betrachten:

  • Durchflussmengenregler installiert der Installateur und i.d.R. sind die noch immer mechanisch fix eingestellt zwischen 0-5 l/min (hier bietet z.B. Loxone auch nichts an)
  • Stellantriebe machen Ein/Aus des Flusses im jeweiligen Heizkreislauf, also entweder komplett zu oder komplett auf.

Wenn also der hydraulische Abgleich durch Planer/Installateur schlecht gemacht ist, kann eine intelligente Energiemanagementsteuerung wie z.B. von Loxone auch keine Wunder wirken. Weiters besteht in der Praxis noch häufig das Problem, dass, wenn manche Heizkreisläufe schließen, die offenen Kreisläufe auf einmal mehr Druck zur Verfügung haben und die Mengenregler nicht die Voreinstellung halten können usw.


Lösungen gibt es, aber die werden oft noch nicht berücksichtigt, wenn die Gewerke getrennt voneinander betrachtet werden.
In modernen Gebäuden bzw. in der Optimierung von Bestandsgebäuden braucht es jemanden, der Hydraulik, Regelung und Automation zusammenführt. Einen System&Technik-Integrator, der die Sprache aller Gewerke spricht. Hier kann ich gerne helfen.